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Blick auf die Stadt Brandenburg an der Havel

Ihr wißt vielleicht schon, dass ich aus Brandenburg an der Havel stamme. Zuerst wollte ich meine Fotos und Erlebnisse in meiner Geburtsstadt auch hier teilen, aber ich weiß nicht so recht. Bis ich eine Entscheidung getroffen habe, verweise ich einfach auf meinen Brandenburg-Blog. Ich möchte ihn zu einem Städteblog aufbauen, der beim Besuch der Stadt hilft. Klickt auf den Link und Ihr kommt auf den Blog: http://buga2015.wordpress.com   IMG_0877 Fragen beantworte ich gern !
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Reise in die Vergangenheit

Im nächsten Jahr findet die Buga (Bundesgartenschau) in der Havelregion statt und damit auch in der Stadt Brandenburg. Ich war in den letzten Jahren ab und zu dort und habe die Plätze meiner Vergangenheit besucht, und als vor 2 Wochen eine Pressekonferenz zur Buga stattfand, bin davor in der Neuendorfer Straße gewesen. Unsere Familien haben dort gelebt - meine Eltern mit den 3 Kindern, meine Großeltern und ab und zu mein Onkel mit Familie. familie-2 Wie zu DDR-Zeiten üblich oder normal, die Häuser verfielen so vor sich hin, man hatte einfach kaum die Möglichkeit etwas an der Fassade zu machen, allein der Einbau von Bädern war schon großartig. Aber ich schweife ab. So sah es kurz nach der Wende aus - erkennbar an den Westautos. brdbalt Was sich hinter der Mauer verbarg, zeigt das folgende Foto. 006_N6 Unser Haus wurde nach der Wende verkauft, renoviert und verfällt nun wieder. Ich würde sagen - Abschreibungsobjekt. Der Verfall ist natürlich bunter, aber trotzdem traurig. Mauern und Hoftor sind noch wie von vor der Wende, ehrlich. Jetzt sieht das Haus so aus, etwas heruntergekommen. IMG_5704 Wenn ich an die Buga denke, dann hoffe ich das diese Gegend noch etwas Aufmerksamkeit erfährt. Im Moment ist es nicht der Fall, ich werde später noch mehr Fotos zeigen. So viele verfallende, leere Häuse habe ich lange nicht gesehen. Man wird schon wehmütig. In diesem Sinne auch das letzte Bild für heute - Wehmut und Schönheit. Bis bald, Kerstin heute
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Ausflug nach Brandenburg

Wer noch ein Ausflugsziel für die Ostertage sucht, dem kann ich die Stadt Brandenburg ans Herz legen. Es gibt einige Sehenswürdigkeiten wie den Brandenburger Dom oder die Friedenswarte, aber heute möchte ich auf eine Wohlfühl-Oase an der Havel hinweisen. In der Innenstadt gibt es die Jahrtausendbrücke und in den "Brückenhäuschen" seit einiger Zeit zwei kleine Cafés. jimg_2804 Ich habe für Euch die "cafébar" besucht und war begeistert. Bei schönem Wetter gibt es keinen schöneren Platz für eine Pause, der Kaffee schmeckt toll, das Essen ist bio und wird nach Wunsch zubereitet und der Kuchen ist einfach lecker. IMG_2799 img_2803 (2) Das kann man sicher von vielen Café behaupten, aber der Platz am Wasser ist einmalig. Habe ich schon erwähnt, wie sehr ich Wasser mag ? Sehr. Man kann sich mit seinen Kaffee direkt an die Havel setzen, auf den Rasen, die Stufen am Wasser oder unter einem der Sonnenschirme. Wenn man auf den Fluss schaut, ziehen Schiffe, Flöße oder Kanus vorbei. jIMG_1142 Oder hört die Straßenbahn, wenn sie über die Jahrtausendbrücke fährt. Wer nicht nur faulenzen will, hat nun auch die Möglichkeit vor Ort ein Kanu auszuliehen. Wie hört sich das an? Paradiesisch. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. img_2753 Die Stadt Brandenburg erreicht man sehr gut mit der Deutschen Bahn, Regionalzüge und IC/E, dann mit der Straßenbahn ins Zentrum oder per Pedes (rund 15 Minuten bis zum Neustädtischen Markt). Auf dem Weg kann man sich dern kleinen jüdischen Friedhof ansehen (dazu später mehr). jIMG_2802 Es gibt in natürlich eine Webseite, die auch über den Kanu-Verleih informiert. http://www.cafebar-kanu.de/
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Buga – Pressefrühstück in Brandenburg a.d.Havel

Am 27. März 2014 fand das erste PRESSEFRÜHSTÜCK IM CAFÉ ROSENHAG statt. Schon der Name Café Rosenhag weckte schöne Erinnerungen an das vergangene Jahr. Wenn Ihr Lust habt, dann schaut doch auf meinen damaligen Bericht. Diesmal luden der BUGA-Geschäftsführer Erhard Skupch und Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann die Medienvertreter ein und informierten über den Stand der Dinge. Ein wichtiger Tagesordnungpunkt war die Präsentation der Eintrittskarten, deren Verkauf im einem Monat beginnt. Anwesende Mitarbeiter des Teams (Frank Schröder, Leiter Planung & technische Durchführung des BUGA-Zweckverbandes Rainer Berger, Ausstellungsbevollmächtigter der Deutschen Bundesgartenschau Gesellschaft mbH (DBG) Christian Bodach, Leiter Touristische Infrastruktur des BUGA-Zweckverbandes Matthias Ulrich, Leiter Marketing des BUGA-Zweckverbandes), präsentierten verschiedene Aspekte der Buga. Teil des Brandenburger Konzepts ist die Einbeziehung der Wasserwege. Dazu beantwortete Kerstin Bischoff von der Reederei Fragen der Journalisten. cropped-img_27932 Besonders gut haben mir die Ideen des Fährbetriebs und das geplante Blumenband durch die Havelregion. Ich hatte mir zuvor nicht wirklich Gedanken über besondere Züchtungen gemacht, man stellt sich als Besucher nicht vor was alles vorbereitet und geplant werden muss. Dr. Dietlind Tiemann, die Oberbürgermeisterin, sprach abschließend noch von den “Sowieso-Projekten”, so werden die städtebaulichen Begleitmaßnahmen in Brandenburg an der Havel genannt. Ich bin wirklich gespannt wie sich das im Stadtbild widerspiegeln wird. Das Pressefrühstück fand ich sehr gelungen, danke für die Einladung. Auf dem Neustädtischen Markt habe ich dann eine Info-Box entdeckt, zentral platziert und in dem Farben der Buga. Ich habe beim Spaziergang durch die Hauptstraße und die Steinstraße einige leere Geschäfte entdeckt. Vielleicht wäre es eine gute Idee, dort einen Buga-Laden einzurichten oder zumindest Plakate aufzuhängen. So, das war mein erster Bericht zur Buga in Brandenburg. Hier findet man meine Bilder von der PK. Weitere Berichte vom Donnerstag: Focus Online und Berliner Morgenpost        
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Café Cecile im Holländischen Viertel Potsdam

Was gibt es schöneres als an einem Frühlingstag durch das Holländische Viertel Potsdams zu schlendern, besonders in der Woche, wenn es noch nicht so voll ist. Dann kann man die Atmosphäre einfangen, sich in schön kleines Café setzen und die Leute beobachten. Es gibt ein paar kleine Geschäfte dort, nichts besonderes oder außergewöhnliches. Die größeren Restaurants und Gaststätte machen ebenfalls einen guten Eindruck, aber natürlich ist es viel besser eines der "echten" Cafés zu gehen, in diesem Fall in einer der Seitenstraßen. Dort liegt nämlich Cecile. Ich habe mich zur Mittagszeit an einen Tisch vor dem Café gesetzt und gesündigt. Nicht mit dem wunderbaren Kuchen, nein es musste ein Schnitzel sein. IMG_5365 Es hat wirklich super geschmeckt, so war kein Platz mehr für den Kuchen. Aber ich habe mich noch ein wenig umgeschaut. Continue reading “Café Cecile im Holländischen Viertel Potsdam” »
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Moooment – die neue Kolumne

IMG_2785 Hallo, vielleicht habt Ihr gemerkt, dass ich ein wenig an der Seite drehe. Es gibt mehrere Gründe, erstens - es macht mir Spaß und ich mag Veränderungen und zweitens - ich will mehr Struktur in die Seite bringen. Man soll auf den ersten Blick sehen können, worum es geht. In den letzten Monaten hat mich die ganze Bloggerszene frustriert, die Kommerzialisierung, die Art und Weise des Umgangs untereinander und vieles mehr. Zuerst dachte ich, dass ich die einzige mit diesen Problemen bin, aber dann kam das Angebot von Sandra, die selbst Bloggerin ist (Wortkonfetti) und Bremen. Hier in Bremen hat sich herausgestellt, dass auch andere Blogger in dieser Situation sind. Wie schön und befreiend. Ein wichtiger Punkt der Diskussion - wie definiert man den Erfolg. Sind es die Werbeanfragen usw, die Klickzahlen, die Kommentare, folgt man dem Mainstreams und großen Blogs? Das muss jeder für sich entscheiden und entsprechend Kompromisse machen oder nicht, aber man sollte sich dem stellen. Das Schöne an solchen Workshops ist ja, dass man eine neue Motivation daraus ziehen kann. Ich hatte den Eindruck, dies war bei uns 7 der Fall. Und wenn ich mir die Blogs nur eine Woche danach ansehen, stelle ich Veränderungen fest, so hat Nele einen neuen Header und Katjas Sidebar ist aufgeräumter. In meinem Fall wurde das Layout des Blogs gelobt, aber die inhaltliche Linie vermisst. Daran arbeite ich und nicht weil ich es muss, sondern weil ich denke, dass es das richtige für mich ist. Deshalb wird sich hier neben dem Inhalt auch der Ton ändern. Ich werde persönlicher, einfach mehr Ich selbst sein. Wenn ich keine Werbeanfragen, Reisen oder Presseberichte bekomme, dann ist es schade, aber nicht zu ändern. Wenn jemand meine neue Art mag, um so schöner, denn das wichtige sind die Leser, die Kommentare, das Feedback. Warum "Moooment" ? Das ist eine Anlehnung an Loriot, der in Brandenburg an der Havel geboren ist (wie ich 🙂 und weil die Stadt Brandenburg, Teil der Havelregion und der Buga 2015 ist. Darüber werde ich ab sofort schreiben, vor allem weil ich hoffe, dass damit endlich der Aufschwung in der Stadt ankommt. Soviele Jahre nach der Wende wird es langsam Zeit. Das war sie also - die erste Kolumne. Ich hoffe, viele weitere folgen. Ideen, Anregungen und Kritik sind sehr willkommen. Eure Kerstin
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Was ist Heimat?

Ich habe bei Inka  auf "Blickgewinkelt" von der Blogparade zum Thema "Heimat" gelesen. Was heißt Heimat für mich? Brandenburg ist noch immer meine Heimat, obwohl ich seit Jahrzehnten nicht mehr dort lebe. Aber ich bin in Brandenburg an der Havel geboren und aufgewachsen. Meine Familie hat lange dort gelebt. Und heute:  Berlin. Wenn ich unterwegs war und mich auf den Weg nach Hause mache, freue ich mich auf Berlin. Das Gefühl zu Hause zu sein, hier meine Heimat gefunden zu haben - es erfaßt mich jedesmal. Ein Teil meiner Familie lebt jetzt in Hamburg. Eine tolle Stadt, die ich bei meinen Besuchen kennegelernt habe. Für eine Zeitlang hatte sich auch die Frage gestellt, soll ich dorthin ziehen? Aber wenn ich ehrlich zu mir war, ich konnte es mir nicht vorstellen. So schön es hier war, mir erschien die Stadt zu weit von meinem Leben, meiner Wirklichkeit entfernt. Immer wenn ich meine Eltern besucht habe, kam ich in eine heile Welt. Heil, weil sie nichts mit der Realität zu tun hatte, die ich erlebe. Vielleicht auch weil es Westdeutschland ist. Berlin ist mir näher. Berlin ist nicht so vornehm, nicht so reich, nicht so heil. Inka hatte den Begriff Heimat/Zuhause auch im großen Rahmen gesehen und damit will ich meine Betrachtungen auch beenden. Ich hatte mich ja als Ex-DDRler geoutet. Spielt das heute noch eine Rolle? Hier bei uns im Land auf jeden Fall. Und ehe ich mich an die neue Hyme gewöhnt habe, das hat Jahre gebraucht. Heute bin ich aus Deutschland. Merkwürdig. Vor allem meine Besuche in den USA und die Gespräche mit amerikanischen Freunden habe mich zu dieser Erkenntnis gebracht. Sie haben mich von ersten Augenblick als Deutsche gesehen. Unter den Freunden in Chicago sind viele jüdischer Herkunft, ihre Fragen haben es mir das klar gemacht. Zuvor war ich aus der DDR, hier war ich die Deutsche. Damit hatte ich eine Art Rolle und Verantwortung, die zu erklären nicht in diese Post paßt. Aber vielleicht rede ich später darüber. Bis dahin, einen schönen Sonntag ! Diese Post ist Teil der Blogparade